
Mein Leben ein fürchterliches Chaos. Ständig rauf und runter... Nie ist es für eine lange Zeit ruhig... Eigentlich schon seitdem ich denken kann.
Zuerst waren meine Eltern der Grund... Ihre Streitereien machten uns Kinder immer fertig. Mein Bruder und ich fürchteten uns immer vor diesem Moment... Wir wussten immer dass wir Kinder durch diese Streitereien immer die jenigen waren die leiden müssen. Immer wurde geschwiegen, nie konnte jemand seine Meinung äußern, es wurde regelrecht Stillepost gespielt in einer 45m ² Wohnung. Dann wurden wir größer. Ab einer Zeit störte und dass nicht mehr. Schreien, sich anbrüllen war schon gang und gebe. Mein Bruder und ich lernten damit umzugehen. Mein Bruder und ich waren abgehärtet, und wir hörten irgendwann mal auf darüber nach zu denken... Wir waren zwar eine Familie, aber jeder ging seinen Weg. Heute mit 24 kann ich meinen Eltern nichts vorwerfen. Sie waren jung und unerfahren. Welche Eltern wollen dass sich eine Familie auseinander lebt? Nein ich weiß sie wollten dass auch nicht…
Ich mit 24 kann heute klarer denken den je… Denn ich sehe es von mir selber Menschen machen Fehler. Man kann nicht alles vergessen was passiert, aber man kann versuchen es ruhen zu lassen, und man sollte lernen damit umzugehen. Es ist schwer, es gibt Sachen die ich weder verstehe, noch ruhen lassen kann… Es ist ein Streit in mir selber. Ich versuche meinen eigenen Weg zu gehen und scheitere… Ich versuche erwachsen zu sein und werde mehr zum Kind. Ich kämpfe mit mir selber. Aber ich kann nicht immer andere Leute für meine Fehler verantwortlich machen. Z.B. Ich habe keinen Kontakt mehr zu meiner Familie, obwohl ich es will. Also was hindert mich? Also wie kann ich mich erwachsen nennen, wenn ich mich wie ein Kind benehme? Ich bin nicht im Stande erwachsen genug zu sein. Mir fehlt etwas in mir selber… Wie kann man so ein Gefühl erklären? Ich weiß auch wieso man es nicht erklären kann, weil ich selber nicht mal weiß was es ist. Ich versuche Sorgen und Kummer einfach so weg zu schieben, denke nicht darüber nach. Werde dadurch depressiv, und dann wenn alles sich angehäuft hat beginne ich zu denken. Über mich, meine Familie, Freunde, Vergangenheit und Zukunft… Ich staue alles so lange in mir bis ich platze. Und wenn es so weit ist, will ich liegen bleiben, für den Rest meines Lebens nie aufstehen, in Selbstmitleid versinken und schlafen.
Aber dass geht nicht…